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FW-Notruf
112
Polizeinotruf 110
Rettungsdienst 19222
FW-Gerätehaus 281083


Expertentipps der Freiwilligen Feuerwehr Wendelsheim

 

 

Richtiges Verhalten im Brandfall

Jährlich sterben in der Bundesrepublik etwa 600 Menschen an Folgen von Verbrennungen oder ersticken im Brandrauch, 6000 werden dadurch verletzt. Die Höhe der Brandschäden erreicht inzwischen fast 7 Mrd. Mark, Tendenz steigend. Ein Großteil dieser schlimmen Ereignisse entsteht durch Unachtsamkeit und wird oft durch Unwissenheit noch schlimmer. Die Feuerwehr informiert darum über das richtige Verhalten im Brandfall.

Gehen Sie im Brand- oder Unglücksfall immer in der Reihenfolge
retten - alarmieren - löschen vor. Und bleiben Sie ruhig!

Bringen Sie sich und andere gefährdete Personen in Sicherheit. Fenster und Türen schließen.
Ist wegen Rauch und Feuer ein gefahrloser Weg ins Freie nicht mehr möglich, bleiben Sie im Zimmer. Machen Sie sich am Fenster bemerkbar. Warten Sie die Ankunft der Feuerwehr ab und folgen Sie deren Anweisungen.

Alarmieren Sie die Feuerwehr über den Notruf 112.

Beachten Sie bei der Alarmierung folgendes Schema:
Wer ruft an? (Name, Adresse)
Wo ist etwas passiert? (Ort, Straße, Hausnummer, Geschoss)
Was ist passiert? (Feuer, Verletzte, eingeschlossene Personen)

Nehmen Sie die Brandbekämpfung erst nach der Rettung gefährdeter Menschen und der Alarmierung der Feuerwehr auf. Kein Risiko eingehen! Benutzen sie Wasser oder einen Feuerlöscher. Und denken Sie daran:

Bei Kleinbränden kann das Feuer oft mit einer Decke erstickt werden.
Fett- und Ölbrände nie mit Wasser löschen; Explosionsgefahr!



Hoch

Rauchmelder sind Lebensretter


Brandrauch ist tödlich. Darum können selbst kleine Brände zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Vor allem schlafende Menschen sind gefährdet. Bevor sie aufwachen, werden sie durch Rauch bewusstlos. Es droht die Gefahr des Erstickens. Die Feuerwehr rät darum zum Einbau von Rauchmeldern in Wohnhäusern. Ein Rauchmelder erkennt frühzeitig den tödlichen Brandrauch und warnt durch einen lauten, durchdringenden Ton. Menschen werden so frühzeitig geweckt und alarmiert, dass Rettung möglich ist. Rauchmelder sind daher Lebensretter. Ihre Kosten mit 25 bis 40 € sind gering.

Rauchmelder werden mit einer Batterie betrieben. Geht deren Ladung zu Ende, gibt der Melder einen entsprechenden Ton ab. Die meisten Rauchmelder funktionieren nach dem Streulichtprinzip. Dabei wird im Gerät eine Lichtquelle aktiviert. Ist Rauch in einer bestimmten Konzentration vorhanden reagiert der Melder und löst den Alarm aus.

· Ein Rauchmelder pro Wohnung als Mindestschutz zwischen Wohn- und Schlafbereich.

· Besser: Rauchmelder vor jedem Schlafbereich und in den Schlaf- und Kinderzimmern.

· Bei mehrgeschossigen Gebäuden Rauchmelder auch im Treppenhaus montieren.

· Rauchmelder können auch durch Kabel miteinander verbunden werden.Bei Gefahr alarmieren   dann alle Melder gleichzeitig.

· Rauchmelder an der Decke anbringen und möglichst in Raummitte.

· Von Wänden oder Einbaumöbeln Mindestabstand von 0,5 Meter beachten.


Hoch

Blaulicht und Martinhorn müssen sein


Stellen Sie sich vor:

Sie wohnen beim Feuerwehrhaus oder an der Hauptstraße. Nachts um 3 Uhr fährt mit tatütata und Riesenkrach die Feuerwehr an ihrem Haus vorbei.

Sie werden wach! Was denken Sie?

· Hoffentlich können die Feuerwehrleute noch rechtzeitig helfen oder

· Die werden doch nicht zu uns kommen oder

· Sind alle unsere Kinder zu Hause oder

· Müssen die so einen Krach machen und mich in meiner wohlverdienten Nachtruhe stören!

Wird die Feuerwehr alarmiert, zählt jede Sekunde. Minuten entscheiden oftmals über Leben und Tod, über kleines Feuer oder Großbrand mit riesigem Sachschaden. Darum muss die Feuerwehr im Schadensfall möglichst rasch an der Einsatzstelle sein. Und dabei helfen ihr die Sonderrechte nach § 35 Straßenverkehrsordnung. Diese können aber nur in Anspruch genommen werden mit Blaulicht und Martinhorn. Es ordnet an: „Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen.“ Das Blaulicht allein ist hierfür unzulässig.

Stellen sie sich vor, dass diese „krachmachenden“ Feuerwehrleute
· Vor 5 Minuten noch selbst in ihren Betten waren – wie Sie

· Um 6 Uhr wieder zur Arbeit müssen – wie Sie

· Die nächsten 2 oder 3 Stunden nicht mehr schlafen werden (was oftmals auch für die Familien   gilt)

Ihre Feuerwehr – Tag und Nacht für sie einsatzbereit – dankt ihnen für ihr Verständnis.


Hoch

Kinderbrandstiftung - ein brennendes Problem

Fast jeder vierte von der Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelte Tatverdächtige ist ein Kind unter 14 Jahren. Eine Zahl aus der Kriminalstatistik, hinter der sich oftmals unsagbares Leid verbirgt. Denn welch verheerenden Folgen das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann, liest man fast täglich in den Zeitungen: Tote, Schwerverletzte, zeitlebens Verstümmelte und Entstellte, verzweifelte Hinterbliebene, ganz abgesehen von den Sachschäden, die jährlich viele Millionen betragen.

Der hohen Zahl von Kinderbrandstiftungen und damit der Gefahr, dass zündelnde Kinder leichtfertig ihr eigenes Leben und das Unbeteiligter aufs Spiel setzen, kann nur durch pädagogisch sinnvolle Aufklärung entgegengewirkt werden. Angesprochen sind in erster Linie die Eltern, da sie für das Tun und Lassen Ihrer Kinder zu allererst die Verantwortung tragen. Die Aufklärung über die Gefahren des Feuers muss deshalb schon frühzeitig im Elternhaus beginnen. Darüber hinaus können Kindergarten und Schule die elterliche Aufgabe wirkungsvoll unterstützen.

Einige grundsätzliche und wichtige Ratschläge für Eltern hat die Feuerwehr zusammengestellt:

Feuer ist heiß

Kleinkinder schon frühzeitig mit dem Feuer bekannt machen. Durch das langsame Hinführen eines Fingers zur offenen Flamme macht das Kind die erste, unangenehme Bekanntschaft mit dem Feuer. Die erste Vorsicht wird wachgerufen. Diese psychologische Einstimmung zum vorsichtigen Umgang mit Feuer ist die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Brände jeder Art, denn sie wird den Menschen auf seinem ganzen Lebensweg begleiten.

Feuer fasziniert

Um den kindlichen Spiel- und Nachahmungstrieb zu befriedigen, Kinder unter Aufsicht den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Feuerzeug oder Kerze beibringen. Die Unterweisung solle sich an der geistigen Aufnahmefähigkeit, der Gemütsart und der Geschicklichkeit des Kindes orientieren.

Vorbild sein

Selbst mit gutem Beispiel vorangehen und Vorsichtsmaßnahmen treffen:

· Streichhölzer und Feuerzeuge nicht achtlos herumliegen lassen, besonders nicht, wenn Kinder   häufig alleine sind.

· Kinder nicht zum Einkaufen von Zündhölzern schicken.

· Kinder unter 10 Jahren niemals offenes Licht anvertrauen.

· Kleinkinder niemals bei offenem Licht unbeaufsichtigt lassen.

Mit strikten Verboten, Abschreckung oder Angst erreichen Eltern nur den gegenteiligen Effekt, denn sie wecken nicht nur die Neugier, sondern auch den Trotz des Kindes mit der Konsequenz, dass das Kind in aller Heimlichkeit zündelt. Und das gerade ist die größte Gefahr.


Hoch

Heimwerker - Zählen Sie auch Sicherheit dazu!

Übertriebener Ehrgeiz schadet. Ganz besonders dann, wenn er schlimme Gefahren nach sich ziehen kann. Besonders das beliebte Heimwerken ist risiko- und gefahrenträchtig. Der verantwortungsbewusste Heimwerker weiß:

· Bohren und nageln in senkrechter oder waagrechter Linie zu Steckdosen oder elektrischen   Schaltern ist lebens- und brandgefährlich. Ein „Leitungssuchgerät“ hilft.

· Feuergefährliche Stoffe (Benzin, Verdünnung, Reinigungsmittel u. ä.) niemals in der Nähe von   offenem Feuer verwenden oder in der Nähe von Wärmequellen aufbewahren.

· Wenn brennbare Dämpfe entstehen, gut lüften; Zündquellen ausschalten.

· Löten und Schweißen ist nichts für Anfänger und beim Trennen und Schleifen fliegen glühende   Teile oft mehrere Meter weit. Darum Sicherheitsabstände zu brennbaren Stoffen einhalten,   Löschmittel bereitstellen und wiederholte Kontrollen auch nach Abschluss der Arbeiten.

· Sicherheitsabstände zu brennbaren Stoffen einhalten, Löschmittel bereitstellen und wiederholte   Kontrolle auch nach Abschlussarbeiten.

· Nur Baustoffe verwenden, die nicht brennbar oder schwer entflammbar sind; Prüfnummern und   Kennzeichnungen beachten.

· Beim Dachgeschossausbau den zweiten Rettungsweg nicht vergessen.

· Gebrauchte Putzlappen entzünden sich oft von selbst - deshalb nur in feuerfesten,   verschlossenen Behältern aufbewahren.

· Rauchabzugsrohre mit genügend Abstand von brennbaren Materialien montieren.


Hoch

Der heiße Fernsehtipp

Fernsehen und Video haben sich in unserem täglichen Leben fest etabliert. (Bösewichter und unbesiegbare Muskelprotze, Katastrophen oder Trottel aus diversen Kompanien und Doppelgänger sorgen für Nervenkitzel oder strapazieren zumindest die Lachmuskulatur). Bei aller Begeisterung für Action und Komik sollte jedoch nicht vergessen werden, dass selbst die ausgefeilteste Technik einer stundenlangen Belastung nicht immer standhalten kann. Ein überhitzter Fernsehapparat hat schon so machen Wohnungsbrand mit oftmals schlimmen Folgen ausgelöst. Damit der Nervenkitzel nur auf der Mattscheibe und nicht in den eigenen vier Wänden stattfindet, bittet die Feuerwehr um Berücksichtigung folgender Ratschläge:

· Fernsehgerät vor Überhitzung schützen und dem Gerät öfter mal eine Pause gönnen.

· Stets für eine gute Be- und Entlüftung des Gerätes sorgen, besonders dann, wenn es in Möbel   eingebaut ist.

· Be- und Entlüftungsöffnungen nicht durch Zierdecken, Zeitschriften, Papier und dergleichen   abdecken.

· Eingeschalteten Apparat nie unbeaufsichtigt lassen. Bei längerer Abwesenheit Netz- und   Antennenstecker ziehen.

· Bei verdächtigen Symptomen wie ungewöhnlichen Bildstörungen oder Brandgeruch den   Fernseher sofort abschalten und den Stecker ziehen.

Und wenn es dennoch einmal brennt:

· Gerät abschalten und Netzstecker ziehen.

· Rückwand des Gerätes mit einer Wolldecke (keine Kunstfasern!) abdecken, um den Brand zu   ersticken.

· Bei allen Löschversuchen nur seitlich des Gerätes stehen, um sich nicht der Gefahr einer   Implosion der Bildröhre auszusetzen.

  In jedem Fall die Feuerwehr (112) alarmieren.


Hoch

Elektrizität - Da ist nicht nur Spannung drauf!

Damit möchten wir Hausfrauen, Heim- und Handwerker gleichermaßen ansprechen. Bitte merken Sie sich: Elektrizität ist einer der häufigsten Brandstifter, sie ist brand- und lebensgefährlich!

· Nur Elektrogeräte mit dem VDE oder GS-Zeichen verwenden. Arbeiten an Elektroleitungen und   -geräte sind Sache des Fachmannes.

· Elektrische Geräte beim Verlassen des Raumes abstellen, besser noch ausstecken (denken Sie   dabei besonders an Bügeleisen, Herdplatten, Friteusen, Toaster, Tauchsieder usw.)

· Kabel und Stecker regelmäßig überprüfen.

· Tauchsieder und andere Elektrowärmegeräte möglichst mit Schutztemperaturbegrenzer und auf   feuerfesten Unterlagen benützen.

· Fernseher erzeugen viel Wärme. Achten Sie darauf beim Einbau in Schränke; entfernen Sie die   beliebten Deckchen oder andere brennbaren Materialien (Vorhänge) aus dem Bereich des   Fernsehers.

· Heizgeräte nur mit Sicherheitsabstand zu Möbeln und Gardinen betreiben.

· Keine Sicherungen flicken.

· Steckdosen nicht durch unzulässige Abzweigstecker erweitern.

· Beim Auswechseln von Glühbirnen auf richtige Wattzahl achten.

· Bohren und Nageln in senkrechter oder waagrechter Linie zu Steckdosen oder elektrischen   Schaltern ist lebens- und brandgefährlich. Ein „Leitungssuchgerät“ hilft.


Hoch

Tolle Tage - „narrensicher“

Wenn die Musik spielt und sich die Polonäse in Gang setzt, vergessen viele, dass gerade diese „heiße Phase“ des närrischen Treiben auch Gefahren in sich birgt. Dies muss nicht sein. Darum gibt die Feuerwehr folgende Expertentipps:

· Dekorationen, Girlanden, Luftschlangen oder Lampions dürfen nicht mit offenem Feuer,   Heizstrahlern oder Glühbirnen in Berührung kommen. Am besten schwer entflammbare   Dekorationen verwenden.

· Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen, insbesondere zu vorgerückter Stunde, wenn   die Stimmung besonders ausgelassen ist.

· Mit glimmenden Zigaretten nicht achtlos umgehen; sie können schnell einen Brand entfachen.

· Zigaretten können nach lange nachglühen. Aschenbecher niemals in Papierkörbe entleeren. Am   besten sind Blecheimer.

· Für Kostüme kein leicht brennbares Material verwenden. Eine originelle Verkleidung muss noch   lange nicht sicher sein.


Hoch

Grillen ohne Reue


Grillen ist ein berühmtes Sommervergnügen. Die Feuerwehr gibt ihnen folgende Tipps, damit aus Grillfreude kein Grillschmerz wird.

· Benutzen Sie nur einen standsicheren Grill. Achten Sie auf einen feuerfesten Untergrund.

· Halten Sie genügend Abstand zu Feld und Wald und anderen brennbaren Materialien. Achten Sie   darauf, dass keine Glut vom Wind verweht wird. Halten Sie Löschmittel bereit.

· Beaufsichtigen Sie Kinder.

· Sollte es zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie diese mit viel Wasser, decken Sie Wunden   möglichst keimfrei ab. Sofortige ärztliche Behandlung ist nötig!

· Grillen sie nie in einem Raum ohne Zu- und Abluft (Erstickungsgefahr!).

· Abtropfendes Fett kann brennen und das Grillgut entzünden. Auch aus gesundheitlichen Gründen   sollte brennendes Fett vermieden werden.

· Holzkohle nur mit geeigneten Zündhilfen (Grillanzünder, Pasten usw.) in Brand setzen. Niemals   Spiritus, Benzin o.ä. verwenden! Diese können durch Verpuffungen zu schwersten   Verbrennungen führen!

· Restliche Grillkohle (Asche) erst dann entsorgen, wenn sie wirklich abgekühlt ist. Auch dann   nicht in Kartons oder Plastikbehälter schütten (Blecheimer). Im Zweifel Glutreste ablöschen und,   wenn möglich, vergraben.

· Beim Gasgrill unbedingt darauf achten, dass die Anschlüsse dicht sind. Verbindungsschlauch   nicht der Hitze aussetzen. Achten Sie auf die Flamme. Erlöscht diese unbeabsichtigt, kann weiter   Gas austreten, das brand- und explosionsgefährlich ist.



Hoch

„Bescherung“ ist erst Heiligabend!


Die Freiwillige Feuerwehr rät mit Beginn der Adventszeit zu besonderer Aufmerksamkeit im Umgang mit Kerzen und Adventskränzen. Sie bitte dringend um Beachtung des folgenden Expertentipps:

· Keinen trockenen Adventskranz verwenden.

· Adventskranz oder -gesteck auf feuerfeste Unterlage stellen und Kerzenhalter aus feuerfestem   Material verwenden.

· Kerzen niemals in der Nähe von Vorhängen oder anderen brennbaren Materialien aufstellen und   entzünden.

· Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen; auch beim kurzfristigen Verlassen des Zimmers   löschen. Kerzen immer von „hinten nach vorne“ anbrennen, von „vorne nach hinten“ löschen   und nie über brennende Kerzen greifen.

· Abgebrannte Kerzen rechtzeitig auswechseln.

· Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Ort aufbewahren.

· Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.


Hoch

Alle Jahre wieder kommt die Feuerwehr


Damit aus Ihrer Weihnachtsfeier kein Weihnachtsfeuer wird, hier einige Tipps der Feuerwehr:

· Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht   nadelt.

· Bewahren Sie ihn bis zu den Festtagen möglichst im Freien auf.

· Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie   Vorhängen und Gardinen.

· Sofern Sie Wachskerzen bevorzugen, befestigen Sie diese so, dass andere Zweige nicht Feuer   fangen können; verwenden Sie Kerzenhalter aus feuerfestem Material.

· Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten an; in umgekehrter Reihenfolge löschen.

· Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Es genügt auch ein Eimer Wasser.

· Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt; Eltern sollten auf ihre Kinder achten.

· Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kindern sicheren Platz auf.

· Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.


Hoch

Damit Silvester nicht tragisch endet


An Silvester wird gefeiert und das Neue Jahr „eingeschossen“. Jedes Jahr passieren bei dieser Knallerei schlimme Unfälle. Hände, Augen, Ohren sind besonders gefährdet. Und Feuerwerkskörper können schnell Brände entfachen. Die Feuerwehr rät daher:

· Feuerwerkskörper und Raketen sind Sprengstoff und dürfen an Jugendliche unter 18 Jahren   nicht abgegeben werden.

· Die Hinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten. Mit wenigen Ausnahmen ist eine   Verwendung in geschlossenen Räumen verboten.

· Nach dem Anzünden ausreichenden Sicherheitsabstand einnehmen. Feuerwerkskörper und   Raketen nicht unkontrolliert wegwerfen. Niemals auf Menschen werfen.

· Nicht gezündete Feuerwerkskörper niemals nachzünden.

· Auf keinen Fall Feuerwerkskörper selber herstellen und so aufbewahren, dass keine   Selbstentzündung möglich ist.

· Feuerwerkskörper nicht in oder auf Häuser werfen. Fenster während der Knallerei schließen.


Hoch




© 2002 - 2010 Freiwillige Feuerwehr Wendelsheim

by Philipp Wiedmaier
 



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