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FW-Notruf
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112 |
| Polizeinotruf |
110 |
| Rettungsdienst |
19222 |
| FW-Gerätehaus |
281083 |
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| Aus der Geschichte
Am
1. Mai 1877 wurden die Statuten der Feuerwehr handschriftlich festgehalten.
Daraus ist zu entnehmen , daß die Feuerwehr damals streng militärisch
aufgebaut war. Die Satzung enthält genaue Vorschriften über Wahlen,
Dienstzeit, Vermögensverwaltung, Geräteverwaltung und vor allem eine
strenge Dienstordnung bei Brandfällen. Ebenso sind in diesem "Gesetz"
bereits Bestimmungen über Strafen und Verweise enthalten, die im einzelnen
Fall vom Ortsvorsteher auf Anregung des Kommandanten auszusprechen waren.
Bereits vor der Jahrhundertwende mußte die Freiwillige Feuerwehr mehrmals
bei Bränden im Dorf aktiv werden. Insbesondere ist der Großbrand zu
erwähnen, bei dem das Gasthaus "Adler" den Flammen zum Opfer fiel.
Außerdem ist aus dieser Zeit noch der sogenannte Feuerreiter zu erwähnen,
der bis zum Ende des ersten Weltkriegs die Aufgabe hatte, bei großen Brandfällen
Hilfe aus anderen Ortschaften zu holen. In den 80er Jahren brachen zum Beispiel
in einem einzigen |
| Jahr fünf größere Brände aus. Da diese
vermutlich auf Brand- stiftung zurückzuführen waren, hatte man sogar
längere Zeit eine nächtliche Brandwache eingerichtet, die aus vier Mann
bestand. Bis 1914, also vor dem Bau der allgemeinen Wasserleitung mußte
bei Brandfällen das Wasser mit Tragbütten am Bach oder am Dorfbrunnen
geholt werden. Hierbei waren neben den Feuerwehrleuten besonders die Frauen des
Dorfes zum Wasser tragen eingesetzt. Ein weiterer großer Brand vernichtete
kurz vor dem Ersten Weltkrieg Haus und Scheuer des Lehrers Schweizer. Am Ende
des Zwei- | | ten Weltkrieges brannte die Scheuer des
Stefan Bauer nach Artilleriebeschuß ab. 1947, 1952 und 1957 mußte
die Wehr zu verschiedenen kleineren und größeren Bränden ausrücken.
| | Die Kommandanten
Josef
Schäfer, Schmiedemeister, Vater des späteren Kommandanten Albin
Schäfer, war von der Gründung im Jahre 1877 bis nach der Jahrhundertwende
Kommandant der Wendelsheimer Wehr. Er gab diesen Posten an Gustav Straub
weiter, der am Ende des ersten Weltkrieges das Amt an Anton Cordois weitergab.
Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm für kurze Zeit Jakob Holocher,
Sohn des Felix Holocher, dieses Amt, bevor Schmiede- und Wassermeister Albin
Schäfer von 1917 an der Spitze der Wehr stand. In dieser langen Zeit
wurde Schäfer von Maurermeister Adelbert Baur als Vizekommandant unterstützt.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges übernahm für zwei Jahre Johannes
Fuhrer das Kommando über die Feuerwehr, dem anschließend Schmiedemeister
Johannes Baur in den Jahren 1947 bis 1949 folgte. Karl Baur, Maurermeister,
übernahm 1949 den Posten und übte ihn bis zum Jahre 1976 aus. Hier übernahm
dann der junge Erhard Keller diesen Posten. Er bekleidete ihn über
sieben Jahre und wurde 1983 von Franz Wiedmaier abgelöst, welcher
die Wehr bis März 2003 führte. Seitdem ist Benjamin Schäfer
Abteilungskommandant. | |
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